Das, was wir heute „Saarland“ nennen, ist ein Produkt der Nachkriegszeit. Vor 1945 war die Region ein Flickwerk preußischer und bayerischer Verwaltungsbezirke. 1920 entstand daraus das „Saargebiet“ – eine Zone unter Völkerbundsmandat, französisch verwaltet, aber völkerrechtlich weiterhin deutsches Territorium¹. 1935 endete dieses Provisorium durch ein Plebiszit, und das Gebiet wurde Teil des Deutschen Reiches². Einen souveränen saarländischen Staat hat es bis dahin nie gegeben.
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Es gibt Figuren, die nicht Königinnen waren und dennoch königlicher wirken als jene, die die Krone trugen. Madame de Maintenon gehört zu ihnen. In Frankreich bleibt ihr Name bis heute vertraut – als Gouvernante, als Vertraute Ludwigs XIV., als Gründerin von Saint-Cyr. Nicht in Skandal und Glanz wurzelt ihre Erinnerung, sondern in Ernst, Beharrlichkeit, moralischer Strenge. Für manche ist sie bis heute eine Ikone: eine Frau, die aus Armut kam, in den intimsten Zirkel der Macht aufstieg und ihren Platz behauptete, ohne je die Krone zu beanspruchen.
In Zeiten, in denen Geschichte sich oft in Schlagworten verliert, lohnt es, sich ihr zuzuwenden: Françoise d’Aubigné, Marquise de Maintenon. weiterlesen Madame de Maintenon – Im Schatten des Sonnenkönigs, im Licht der Erinnerung
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