Es gibt Figuren, die nicht Königinnen waren und dennoch königlicher wirken als jene, die die Krone trugen. Madame de Maintenon gehört zu ihnen. In Frankreich bleibt ihr Name bis heute vertraut – als Gouvernante, als Vertraute Ludwigs XIV., als Gründerin von Saint-Cyr. Nicht in Skandal und Glanz wurzelt ihre Erinnerung, sondern in Ernst, Beharrlichkeit, moralischer Strenge. Für manche ist sie bis heute eine Ikone: eine Frau, die aus Armut kam, in den intimsten Zirkel der Macht aufstieg und ihren Platz behauptete, ohne je die Krone zu beanspruchen.
In Zeiten, in denen Geschichte sich oft in Schlagworten verliert, lohnt es, sich ihr zuzuwenden: Françoise d’Aubigné, Marquise de Maintenon. weiterlesen Madame de Maintenon – Im Schatten des Sonnenkönigs, im Licht der Erinnerung
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Die Saar hätte sich die Autonomie nehmen können. Durch Streiks, durch eine politische Avantgarde, die sagt: „Wir definieren uns selbst – nicht als Bittsteller, sondern als Gestalter.“ Stattdessen wählte man das bekannte Übel über das unbekannte Risiko. „Es war vernünftig“, hätte Brecht zugestimmt. „Und genau das war das Problem. Vernunft ist oft nur der Name für das, was man nicht zu ändern wagt.“ weiterlesen Berthold Brecht und die Saar


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